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"Die Welle" in der Inszenierung von Hubert Burczek
geschrieben am: 27.06.2010
Am kommenden Donnerstag, den 1. Juli, hat das Theaterstück "Die Welle", das Hubert seit Schuljahresbeginn mit Mittel- und Oberstufenschülern sowie dem Grundkurs "Dramatisches Gestalten" erarbeitet hat:

Premiere im Gymnasium
Theatergruppe spielt "Die Welle"
MÜNCHBERG - Am kommenden Donnerstag und Freitag präsentiert die Theatergruppe des Gymnasiums Münchberg wieder ein Theaterstück, an dem jahrgangsübergreifend Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe beteiligt sind, der Öffentlichkeit.
Für die Inszenierung zeichnet der Schauspieler und Sprecher Hubert Burczek verantwortlich. Seit Schuljahresbeginn hat er rund zwei Dutzend Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 13 in "Darstellendem Spiel" unterrichtet. Neben intensiver Grundlagenarbeit stand bei den wöchentlichen Übungseinheiten die Erarbeitung eines Theaterstückes im Mittelpunkt. Burczek arbeitet in Münchberg bereits zum zweiten Mal mit der Theatergruppe des Gymnasiums: 2002 leitete er bei der Schultheater-Uraufführung des "Fränkischen Jedermann" in der Endprobenphase die Hauptdarsteller an und setzte spannende Akzente.
Spannend wird es auch diesmal. "Die Welle" nach dem Roman von Morton Rhue bereits 1981 erstmals in den USA verfilmt, 1984 in der deutschen Übersetzung von Hans-Georg Noack unter dem Titel „Die Welle. Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging“ erschienen und seit 2008 populär durch die zweite Verfilmung von Dennis Gansel mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle, und jetzt in Münchberg in der Bühnenfassung von Reinholt Tritt, ist keine leichte Kost:
In einer Unterrichtsreihe eines jungen, engagierten Geschichtslehrers (gespielt von Johannes Wunderlich, K13), in der es um den Nationalsozialismus geht, können die Schüler nicht nachvollziehen, wie die Gräueltaten von einem ganzen Volk geduldet wurden. Der Lehrer entwickelt daraufhin die Idee für einen unkonventionellen Unterrichtsversuch. Alle Schüler werden zu absoluter Disziplin angewiesen. Nicht das Individuum zählt, sondern die Gemeinschaft. Das Zeichen der „Welle“ eingeführt, markige Schlagworte geprägt und Ausweise an die Mitglieder verteilt. Nachdem einigen Schülern Zweifel an der eingeschlagenen Linie kommen, scheint der Lerneffekt greifbar, doch dann gerät das Experiment außer Kontrolle.
Premiere ist am 1. Juli, um 19.30 Uhr, in der Aula des Gymnasiums. Eine zweite Vorstellung findet am Freitag, den 2. Juli, ebenfalls um 19.30 Uhr statt. Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei; Karten sind im Sekretariat erhältlich (Tel. 09251-1219). jw



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